Unsere Kirche, erbaut vor etwa 800 Jahren, fasziniert durch ihre Schlichtheit. Menschen haben sie gebaut, um einen Raum zu haben, in dem sie Zeit und Ruhe finden für Gott.

Das spürt man auch heute noch. Die Wände aus Feldsteinen: Bauern haben sie zusammengetragen, es waren für sie Steine des Ärgers. Sie hinderten und störten bei der Feldarbeit. Sie waren überall, meist im Wege.

Aber hier wurde aus den Steinen des Anstoßes ein Ort der Besinnung. Den Steinen ist es egal, wo sie sind, auf dem Feld oder in dieser Wand. Sie spüren ja nichts. Glaube ich.

Ich glaube auch, Gott nimmt nicht wichtig, wo wir an ihn denken, draußen oder in unserer Kirche, aus Feldsteinen gebaut. Daß wir an ihn denken, ist wichtig. Und diese Kirche ist dafür ein wunderbarer Ort. Finden Sie nicht?

Christoph Meyer