Hallo, liebe Kinder und Eltern!

Am 1. Dezember feierten wir vom Kindergottesdienst das 10. Jährige Jubiläum von unseren Pastor in der Kirche mit. Wir hatten dafür schöne bunte Plakate vorbereitet, standen am Altar und sangen dazu unser Lied „ Das wünsch ich sehr“. Während des Liedes kamen nach und nach die Konfirmanden von 2011-2019 in Gruppen von draußen herein füllten die Kirche mit ihren Gesang. Das war ein rührender Moment und ein großes Dankeschön an unseren Pastor .

Im Dezember haben wir neben unser traditionellem Keksebacken auch für das Krippenspiel geübt. Am Heiligen Abend waren es dann 18 Kinder, die mitgespielt haben. Der Jüngste ist fünf Jahre und die Älteste zwölf. In diesem Jahr waren keine Konfirmanden dabei, aber wir waren in bester Form. Es hat alles super geklappt und die volle Kirche hat dies nur bestätigt. Ein großes Dankeschön an Agnes Studtmann für ihre Unterstützung.

Im Januar hörten wir die biblische Geschichte von „David und Goliath“. David hatte sieben ältere Brüder und hörte oft von Ihnen“ Das kannst du noch nicht!“ „ Dafür bist du noch viel zu klein“ „Du Angsthase!“ Ich fragte die Kinder, ob sie das kennen und wie es ihnen damit geht, wenn sie das hören. Manchmal ist es ärgerlich, aber manchmal ist man auch froh, wenn man noch klein ist. Wenn man ängstlich ist und das Gefühl hat „ Ich schaffe das nicht“.
In unserem Leben gibt es Dinge, die machen uns Angst. Sie sind für uns so hart und kalt, wie ein Stein. Ich fragte die Kinder, ob sie vor etwas Angst haben und bat sie das auf dem mit gebrachten Stein zu schreiben. Sie schrieben zum Beispiel: Tiefe, Höhe, Dunkelheit und Vogelspinne. Und legten ihre Steine auf ein schwarzen Tuch in die Mitte unseres Stuhlkreises. Wir überlegten weiter, was sie gegen die Angst tun, was ihnen hilft diese zu überwinden.

Ich las die Geschichte von „David und Goliath“ vor. David war nur ein einfacher Schafhirte, doch er hatte den Mut, seine Tiere mit Stock und Steinschleuder zu beschützen. Als er seinen Brüdern im Krieg Proviant bringen sollte, bekam er mit, wie alle Männer Angst vor dem Gegner, dem Riesen Goliath, hatten. Er wollte gegen ihn kämpfen. Ganz ohne Rüstung und Waffen. Nur mit seinem Stock und der Steinschleuder. Und David besiegte ihn. Er hatte die Angst durch Gottes Kraft überwunden. Er wusste mit Gott schafft er es, genauso wie mit seiner Schafherde.

Gott kann uns Kraft geben unsere Ängste zu überwinden. Wir zündeten eine Kerze in der Kreismitte an, legten die Steine vom schwarzen auf ein gelbes Tuch und schrieben „GOTT“ auf die andere Seite unserer Steine. Danach sprachen wir ein Gebet und sangen das Lied „Das wünsch ich sehr“. Bei diesem Kindergottesdienst war Manja Meyer an meiner Seite, vielen Dank dafür.

Im Februar sprachen wir über die Jahreszeit und wie jetzt in der Natur langsam alles wieder zu wachsen an fängt. Dass nach dem Winter der Frühling kommt und alles größer wird von ganz alleine. Wir ( Anja Sander und ich) spielten das Gleichnis vom Senfkorn vor. In dem kleinen Korn steckt so viel Kraft, das daraus ein ganzer Baum wächst. Gott lässt es groß werden. Er kann aus etwas Kleinem und Unscheinbaren etwas Großes und Nützliches machen. Wir bastelten den Rest der Stunde für die Gemeindehausfenster die Frühlingsboten. Kleine Schneeglöckchen und Vögel schmücken die Fenster. Danke Anja, für deine Hilfe.

Die nächsten Kigo-Termine sind am:

– 8. März
-19. April
– 3. Mai

Ich wünsche Euch allen ein schönen Start in den Frühling.

Bis denne
Eure Heike Rech